DGI nun auch auf Facebook und Twitter
Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft
und Informationspraxis e.V. (DGI) baut ihre Social Media Auftritte aus. Mit
einer XING Gruppe war der Anfang getan und nun geht es mit Facebook sowie einem
Twitterblog weiter. Ab sofort werden auf der neuen Facebook-Fan-Seite „DGI –
Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V.“
Termine, Neuigkeiten, Fotos und hoffentlich bald auch eine Menge von
Fanbeiträgen rund um die DGI stehen.
Sie sind herzlich eingeladen. Beteiligen auch Sie sich
in den unterschiedlichen Netzwerken. Werden
Sie Fan der DGI und empfehlen Sie die Seiten Ihren
Kontakten weiter.
So einfach geht's - Mitmachen mit nur zwei Klicks:
1. Facebook: Klicken Sie auf den Link um auf die
Facebook-Fan-Seite zu gelangen. Klicken Sie danach auf „Gefällt mir“ im
Titelbereich der Fan-Seite.
2. XING: Klicken Sie auf den Link um auf die XING Gruppe
zu gelangen. Klicken Sie danach auf „jetzt Mitglied werden“ im rechten Bereich
der XING-Gruppe.
3. Twitter: Klicken Sie auf den Link um zum
Twitter-Blog zu gelangen. Klicken Sie danach auf „followen“.
Sollten Sie noch kein eigenes Profil bei Facebook,
XING oder Twitter haben, legen Sie dies zunächst an. Danach erhalten Sie stets
aktuelle Informationen rund um die DGI und Informationswissenschaft und
-praxis. Viel Spaß beim Entdecken!
Facebook, wie auch XING, ist eine kostenfreie
Internetplattform - ein so genanntes soziales Netzwerk, das Menschen mit
anderen Mitmenschen verbindet. Twitter ist eine Kommunikationsplattform des
kostenlosen Mikroblogging. Es gilt ebenfalls als Teil der Social Media und
präsentiert sich in einer tagebuchartigen Form.
Die Mitteilung als PDF finden Sie hier
DGI und Elsevier verleihen Best Paper Award
Beiträge von Young Information Professionals zu „Semantic Web & Linked Data - Elemente zukünftiger Informationsinfrastrukturen“ auf der 1. DGI-Konferenz werden prämiert
Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI) wird auf der 1. DGI-Konferenz und 62. Jahrestagung vom 7. bis zum 9. Oktober 2010 erstmals Nachwuchsvorträge mit einem Best Paper Award auszeichnen. Durch die Unterstützung des Wissenschaftsverlags Elsevier wird es möglich nicht nur den besten Vortrag mit 500 Euro zu prämieren. Am 8. Oktober werden während der öffentlichen Abschlussveranstaltung im Rahmen einer Preisverleihung zusätzlich der 2. und 3. Platz jeweils mit 300 und 200 Euro bedacht.
Die Partnerschaft zwischen der DGI und Elsevier unterstreicht das hohe Interesse von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft an der Förderung des Berufsnachwuchses.
Die DGI-Konferenz 2010 befasst sich mit dem Thema Semantic Web & Linked Data und somit gezielt mit dem Aufbau zukünftiger Informationsinfrastrukturen. Diese haben entscheidenden Einfluss darauf, wie die ‚Welt’ in Zukunft repräsentiert und begriffen wird. Da vor allem die nächste Generation tragen muss, was heute beim Aufbau einer Infrastruktur entschieden wird, richtet sich der Aufruf zum Best Paper Award an alle Young Information Professionals (YIPs) d.h. Auszubildende, Studierende, Absolventen, Berufseinsteiger des Informationssektors.
Auf der erneut in Kooperation mit und auf der Frankfurter Buchmesse stattfindenden Fachkonferenz haben YIPs die Chance, Vorträge vor einem Fachpublikum zu halten und erstmalig von diesem ausgezeichnet zu werden. Die Auswahl der Platzierungen erfolgt durch die kombinierte Bewertung einer Jury sowie der Konferenzbesucher.
Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI), (http://www.dgi-info.de) gegründet 1948, ist der Zusammenschluss der Informationsspezialisten in Deutschland. Die DGI vertritt die Interessen von Information Professionals in ihrem beruflichen Umfeld, in der Öffentlichkeit und gegenüber Informationspolitik und -wirtschaft. Über neue Konzepte, Methoden und Instrumente zeigt die DGI die Perspektiven der Informationsdienstleistung und neue Wege des Wissensmanagements auf. Die Stärke der DGI liegt im Bereich Informationskompetenz und Know-how im Umgang mit Informationen.
Elsevier ist ein weltweit führender Verlag für wissenschaftliche, technische und medizinische Informationsprodukte und -dienste. Das Unternehmen arbeitet in Partnerschaft mit internationalen Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten, um mehr als 2.000 Zeitschriften einschließlich The Lancet (www.thelancet.com) und Cell (www.cell.com) zu veröffentlichen sowie rund 20.000 Buchtitel, zu denen auch große Referenzarbeiten von Mosby und Saunders gehören. Elsevier ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam (Niederlande). Elsevier (www.elsevier.com) beschäftigt 7.000 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen ist Teil der Reed Elsevier Group PLC (www.reedelsevier.com), einem weltweit führenden Verlag und Informationsanbieter, der gemeinsam Reed Elsevier PLC und Reed Elsevier NV gehört. Die Ticker-Symbole sind REN (Euronext Amsterdam), REL (London Stock Exchange), RUK und ENL (New York Stock Exchange).
Die Mitteilung als PDF finden Sie hier.
Neuerscheinung zur Patentinformetrie: Analyse und Verdichtung von technischen Schutzrechtsinformationen
Vorschläge für Anbieter zur Gebrauchstauglichkeit ihrer informetrischen Systeme
Berücksichtigung von Patentinformationen im betrieblichen Wissensmanagement
Eine umfangreiche Studie von Jasmin Schmitz zur Patentinformetrie ist jetzt als Band 12 der Reihe Informationswissenschaft der DGI erschienen. Ausgehend von einer umfassenden Beschreibung und Analyse von Patentrecherchen und -analysen erfolgt eine tiefgehende informationswissenschaftliche Erörterung und Bewertung von patentinformetrischen Messgrößen, die in der veröffentlichten Literatur bislang ohne Beispiel ist. Schmitz kommt zu dem Ergebnis, dass die Systeme ein erhebliches Ausbaupotenzial besitzen, wobei darauf geachtet werden muss, dass die wünschenswerte Vereinfachung und Transparenz der Systeme nicht zu ihrer Trivialisierung führt.
Aber auch Wirtschaftsunternehmen aller Größenklassen ruft Schmitz auf, Patentinformationen gebührend in ihrem betrieblichen Wissensmanagement zu verwenden und dabei auf die Anbieter einzuwirken, die notwendigen Funktionen passgerecht und nutzerfreundlich anzubieten.
Patentinformationen spielen eine entscheidende Rolle bei der Vorbereitung der eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und ermöglichen eine Beobachtung von Mitbewerbern und Technikgebieten. Patentschriften geben beispielsweise Auskunft über die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens, sind also auch Träger von Wirtschaftsinformationen. Diese Informationen können mittels Patentrecherche und anschließender Analyse zutage gefördert werden. Eine Herausforderung bei der Recherche in Patentdatenbanken ist die immense Treffermenge, die – kombiniert mit der Komplexität der Dokumente und einer hohen Informationsdichte – einen erheblichen Zeitaufwand bei der Weiterverarbeitung bedeutet. Hier leistet die Informetrie als informationswissenschaftlicher „Methodenkasten“ zur Analyse von Datenbankinhalten gute Dienste. Mit ihren Verdichtungsmöglichkeiten bietet sie Instrumente, um verborgene Informationen in Dokumentmengen aufzuspüren und dabei auch die Informationsmenge zu verkleinern.
Jasmin Schmitz geht der Frage nach, welche erprobten informetrischen Methoden auf den Patentbereich übertragbar sind und welche Erkenntnismöglichkeiten und Anwendungsfelder sich daraus ableiten lassen. Außerdem untersucht sie, wie mit bestehenden Patentanalysesystemen Patentinformetrie betrieben werden kann. Auf der Basis eines ausführlichen Marktüberblicks und ausgehend von Detailanalysen ausgewählter Produkte erarbeitet sie schließlich Verbesserungsvorschläge für solche Systeme.
Zielgruppe
Patentrechercheure, Verantwortliche in F&E-Abteilungen, Informationswissenschaftler, Wissensmanager, Information Broker, Informationsanbieter, Bibliothekare, Studierende
Bestellung
Suchmaschinen finden nicht auf alles eine Antwort: DGI und PAID kooperieren, um Informationskompetenz in Unternehmen zu verankern
Informationskompetenz ist die Schlüsselkompetenz der modernen Informationsgesellschaft -Voraussetzung zum lebenslangen Lernen und Vorbedingung zum Wissen. Doch wie steht es damit in Unternehmen?
DGI und PAID werden künftig im Arbeitskreis „Informationskompetenz in Unternehmen“ (IKU) eng zusammenarbeiten, um die Anforderungen der Industrie über die DGI in Schulen und Universitäten zu tragen.
„Informationskompetenz muss bereits frühzeitig vermittelt werden“, sagte Dr. Luzian Weisel, Vizepräsident der DGI und Senior Information Analyst im Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe. Nur so sehen die Informationsfachleute den Transfer der in Schule und Universität erworbenen Kenntnisse gewährleistet, die für eine wettbewerbsfähige Forschung und Wirtschaft unumgänglich sind.
„Die Informationsfachleute des PAID sind Experten im Umgang mit den vielfältigen Informationen, die täglich in Unternehmen ankommen. Sie kennen die Regeln für eine systematische Informationsbeschaffung aus zuverlässigen Quellen, die kritische Bewertung von Suchergebnissen, sowie die problemorientierte Weiterverwendung von Alltags- und Fachinformationen. Mit ihrem Wissen tragen sie nicht nur zu Kosteneinsparungen und Effizienzgewinn bei. Sie schaffen aus den erworbenen Informationen Mehrwert und Wettbewerbsvorteile für ihre Unternehmen.“ so Frau Dr. Jaroslava Paraskevova, Vorsitzende des PAID und Leiterin der Abteilung Documentation & Information Service im Bereich Drug RegulatoryAffairs, der MEDA Pharma GmbH & Co. KG in Bad Homburg.
Nach der Capgemini-Studie „The Information Opportunity“ von 2008 geht der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor in UK jährlich 67 Mrd. Britische Pfund verloren durch unzuverlässige Entscheidungen verursacht durch suboptimalen Umgang mit Information. Den Ursachen und Konsequenzen geht die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI) über ihren neu formierten Arbeitskreis „Informationskompetenz in Unternehmen“ (IKU) auf den Grund. Die Frühjahrstagung des Pharma Arbeitskreis Information und Dokumentation (PAID, www.paid.de) (vom 20. bis 21. April 2010) in Hamburg bot Gelegenheit für einen ersten Austausch mit Informationsfachleuten aus der Pharmaindustrie.
Den gesamten Text als PDF mit Zusatzinformationen zu DGI und PAID finden Sie hier.
Chancen durch Bologna = Chancen durch Masterabschluss! Schwerpunktheft der IWP erschienen
In der aktuellen Ausgabe 3/2010 der IWP (Information. Wissenschaft & Praxis) dreht sich alles um Studiengänge und Karrieremöglichkeiten mit den „neuen“ Master-Abschlüssen im Bereich Informationswissenschaft, Informationsmanagement, Bibliothekswissenschaft. Dabei zeichnet die Vorsitzende der Konferenz der informations- und bibliothekswissenschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge (KIBA) und Gastherausgeberin Prof. Dr. Ursula Georgy kein so pessimistisches Bild der Veränderungen an den Hochschulen, wie es derzeit vielerorts durch die Diskussionen in der Öffentlichkeit entsteht. Vielmehr werden die vielfältigen Chancen, die die Weiterqualifizierung in einem Masterstudiengang eröffnen, aus der Sicht von Absolventen, Arbeitgebern und Hochschulen beleuchtet.
Als besonderen Service bietet das Schwerpunktheft einen tabellarischen Überblick über die geplanten und bereits gestarteten Masterstudiengänge der Informations- und Bibliothekswissenschaft. Die Übersicht zeigt, welche Vielfalt bereits die fachnahen Studiengänge dieses Bereichs aufweisen. Nimmt man fachfremde, wie den MBA hinzu, so eröffnen sich durch die Breite des Angebots völlig neue Chancen für alle Beteiligten des Reformprozesses.
Die Online-Version der IWP ist für DGI-Mitglieder und Abonnenten ab sofort im Mitgliederbereich der DGI-Website bzw. auf der Website des Verlags Dinges und Frick verfügbar. Die Druckausgabe kann bei der Geschäftsstelle der DGI zum Preis von 30,- Euro plus Versandkosten bestellt werden (publikation@dgi-info.de).
Der Kampf ums Wissen hat erst begonnen – Informationskompetenzen sind notwendig
Barleben/Magdeburg, 24.4.2010 - Unter dem Motto „Recherche im Google-Zeitalter vollständig und präzise?! Die Notwendigkeit von Informationskompetenz“ haben sich vom 22. bis 24. April 2010 rund 100 Informationsfachleute aus Wissenschaft, Bildung, Verwaltung, Wirtschaft und Bibliotheken zu Theorie und Praxis der Informationsbranche in Barleben/Magdeburg ausgetauscht. Veranstalterin der als „Oberhofer Kolloquium“ zum 25. Mal durchgeführten Fachtagung für Informationsprofis war die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI) in Zusammenarbeit mit dem VDI Arbeitskreis Information Magdeburg. DGI-Präsident Prof. Dr. Stefan Gradmann freut sich besonders, dass die Veranstaltung sich wieder durch inhaltliche Qualität und eine besondere „soziale Dichte“ auszeichnete.
Die in Unternehmen oder als Freiberufler für Unternehmen tätigen Rechercheure stellen fest, dass profunde Suchmaschinenkenntnisse von wachsender Bedeutung sind und einen hohen Wert für die berufliche Position jedes Einzelnen darstellen. Die Beurteilung der Qualität und Zuverlässigkeit von Informationsquellen ist bei Entscheidungen in Wirtschaft und Politik unabdingbar. Die Fachleute warnen vor drohenden und nicht transparenten Beschränkungen des Zugriffs auf Informationen, aber auch vor der unkontrollierten Verwendung persönlicher Daten. Informationskompetenz muss nach Meinung der professionellen Informationspraktiker dringend als Bildungs- und Weiterbildungsinhalt im Lebenszyklus verankert werden. Für Lehrkräfte und Schulkinder müssen ebenso pädagogisch und didaktisch ausgearbeitete Lehr- und Trainingsangebote gemacht werden, wie für Beschäftigte in Wissenschaft und Wirtschaft. Die DGI sieht sich hierbei in der Pflicht, zusammen mit Bildungseinrichtungen und Bibliotheken Curricula zu entwickeln und Kurse anzubieten. Eine entsprechende Zertifizierung der DGI durch das hessische Institut für Qualitätsentwicklung in Wiesbaden ist bereits erfolgt.
Das Tagen und Wohnen unter einem Dach bot bis spät abends beste Bedingungen für den intensiven fachlichen Austausch der Information Professionals. Barbara Reißland, Dienstleisterin für Projektmanagement und Beratung, urteilte: „Eine hervorragende Veranstaltung mit hoher Kontakt- und Informationsdichte und sehr guten Möglichkeiten, sich direkt mit Experten aus unterschiedlichsten Wirtschaftsfeldern auszutauschen.“ Und Ulrich Kämper von der WIND GmbH, dem Wissenschaftlichen Informationsdienst Köln, seit 25 Jahren im Geschäft meinte gar, das Oberhofer Kolloquium sei eine „wichtige Veranstaltung, die jährlich stattfinden sollte. Jede Branche benötigt große Veranstaltungen, um aktuelle Themen und Entwicklungen vorzustellen, aber ebenso kleinere, sehr intensive Treffen bei denen Experten generationsübergreifend diskutieren können. Nur so kann eine Branche sich qualitativ entwickeln und den notwendigen Austausch forcieren.“
Das Oberhofer Kolloquium hat als kritische Denkfabrik der Informationspraktiker in Barleben bei Magdeburg nicht zuletzt dank des rührigen Ortskomitees einen gut erreichbaren Tagungsort gefunden, an den es gerne zurückkehren wird. Margit Nikitin vom megaDOK Informationsservice in Magdeburg meinte denn auch: „Ich freue mich schon auf das nächste Kolloquium zum so nur hier möglichen Austausch mit langjährig erfahrenen Fachleuten.“
Prof. Dr. Gradmann über Informationskompetenz: Schulunterricht zum Thema Internet ist sehr naiv
Frankfurt am Main, 23.2.2010 - "Der kompetente Umgang mit dem World Wide Web muss Gegenstand des Schulunterrichts werden", fordert Professor Stefan Gradmann vom Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität Berlin anlässlich des 4. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Menschen wollen Wissen! Bibliotheken im 21. Jahrhundert: international, interkulturell, interaktiv." Gradmanns Spezialgebiet "Wissen und Wissensgenerierung" ist eines der Themen, über das mehr als 3.000 Fachleute direkt vor der Buchmesse vom 15. bis 18. März im Congress Center Leipzig diskutieren werden. Milliarden von Internet-Seiten halten Unmengen von Informationen vor. Das Wissen der Welt steht im Internet könnte man meinen. Machen uns Google und Wikipedia also eher schlau oder ist das Gegenteil der Fall? In Wikipedia oder Google finden Sie kein Wissen, sondern bestenfalls Informationen. Aber zu Wissen werden diese erst, wenn sie von Menschen in einen Kontext gestellt werden das reine Ranking einer Google-Suche erzeugt noch kein Wissen. Diese Annahme ist grundfalsch, sagt Professor Dr. Stefan Gradmann. Die Schule sieht er derzeit keineswegs als Korrektiv. Selbst Lehrer wissen allzu oft nicht, wie sie mit dem Medium Internet umgehen sollen. Gradmann: "Hier haben wir ein ganz massives Fortbildungsproblem. Wir täten gut daran, unseren Lehrern die Möglichkeit zu geben, etwas grundsätzlicher in diese neuen Wissenswelten einzutauchen." Die meisten Lehrenden würden das Internet lediglich als elektrifizierte Variante traditioneller Kulturtechniken sehen. Gradmann: "Die wenigsten haben verstanden, dass sich hier etwas grundsätzlich zu verändern beginnt. In der Vermittlung von Informationskompetenz, also auch dem kompetenten Umgang mit dem Internet, ist der Schulunterricht wo es solchen überhaupt gibt doch sehr naiv." Aus diesem Grund hat sich die von Gradmann als Präsident geleitete Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis auch in ihrem Tätigkeitsschwerpunkt Informationskompetenz besonders auf den schulischen Bereich konzentriert.
Ehrenmitgliedschaft für Peter Canisius
Frankfurt am Main, 16.10.2008 - Herrn Prof. Dipl.-Ing. Peter Canisius, Köln, wurde in in Frankfurt am Main die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI) verliehen. Peter Canisius war von 1978 bis 1987 Präsident der Vorgängerorgansation der DGI, der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation (DGD). Er leitete zahlreiche Fachgremien des Informationswesens bei der UNESCO, der OECD, der Féderation Internationale de l'Information (FID), der Internationalen Standardisierungsorganisation ISO und beim Deutschen Institut für Normung (DIN).
Einladung zur DGI-Jahrestagung und Online-Tagung 2008
- diesmal inmitten der Buchmesse
Infoprofis thematisieren die Verfügbarkeit von Informationen
Frankfurt am Main, 28.7.2008 - Bei der diesjährigen Online-Tagung der DGI vom 15. bis 17. Oktober 2008 auf der Frankfurter Buchmesse dreht sich alles um die Verfügbarkeit von Informationen. In neun Sitzungen informieren Fachleute über ihre Überlegungen und Projekte zur Sicherung der Verfügbarkeit von Daten und Informationen am Wissenschaftlerarbeitsplatz und in Unternehmen.
Anwendungsbeispiele mit neuen technischen Lösungen werden ebenso behandelt wie die Themen Sicherung beruflicher Kompetenz, Qualitätsbewertung, tragfähige Kooperationsmodelle oder Wettbewerbsbeobachtung.
Das Tagungsprogramm wird flankiert von Anwendertreffen, namentlich dem GBI Datenbankfrühstück und dem STN Erfahrungsaustausch Patente 2008. Gemeinsam mit dem Deutschen Competitive Intelligence Forum findet eine Sitzung zu Competitive Intelligence statt. Außerdem ist das Deutsche Netzwerk der Indexer mit seiner Veranstaltungen dabei.
Die Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse ermöglicht den kostenfreien Übergang zur Messe und insbesondere den direkten Besuch und Erfahrungsaustausch mit über 500 Anbietern unserer Informationsbranche in der Halle 4.2. Davon sind auf dem Digital Market Place auch softwaretechnische Neuerungen und eine Vielzahl von Entwicklungen rund um das Elektronische Publizieren zu finden. Das Tagungsprogramm berücksichtigt dies mit Zeitfenstern für den Besuch.
Der NewComer-Tag für Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger findet diesmal am Eröffnungstag in Halle 4.2. inmitten der Aussteller statt. Einige Vorträge werden im Forum Wissenschaft präsentiert werden.
Die 30. DGI Online Tagung und 60. Jahrestagung der DGI steht unter der Schirmherrschaft der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth. Den Festvortrag wird die Geschäftsführerin des FIZ Karlsruhe, Frau Sabine Brünger-Weilandt, halten.
Traditionell treffen sich im Rahmen dieser Jahrestagung auch die Fachgruppen und Arbeitskreise der DGI mit eigenen Programmen oder zum Erfahrungsaustausch. Mit dabei sind 2008 Senioren-Experten, die am Stand der DGI im Digital Market Place anzutreffen sind.
Alle Informationen zur Tagung und auch das Anmeldeformular finden Sie auf der Website der DGI unter:
www.dgi-info.de/onlinetagung.aspx.
Preiswerte Privatzimmer können Sie unter www.buchmesse.de/privatzimmer buchen, aber auch günstige Hotelunterkünfte sind noch verfügbar. Für Studentengruppen bietet sich auch eine Unterkunft in der Frankfurter Jugendherberge an.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft
und Informationspraxis e.V.
Hanauer Landstraße 151-153, 60314 Frankfurt am Main
Tel: 069 - 430313, Fax: 069 - 4909096
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